Samstag, 29. Mai 2010

Reflektion über den Kurs Teamarbeit 2.0

Soviel vorneweg: Ich bin positiv überrascht über den Kurs Teamarbeit 2.0. Ich habe doch einige Tools kennengelernt und werde in Zukunft einige davon auch anwenden. Es scheint mir klar, dass das Web immenses Potential besitzt um Teamarbeit effektiv zu gestalten und auch andere Bereiche des Lebens zu vereinfachen. Das Problem sehe ich darin, dass es relativ schwierig ist sich im Dschungel der vielen Applikationen, Webseiten und Dienste im Web 2.0 zurecht zufinden und diese Tools sinnvoll nebeneinander zu koordinieren. Das kann dazu führen, dass viele sich dazu entscheiden die Möglichkeiten des Web 2.0 gar nicht zu nutzen. Auch ich werde, obwohl ich viele tolle Tools kennengelernt habe, nur einige wenige dauerhaft anwenden, dazu gehören Google Docs, Slideshare, Blogger und mein persönlicher Favorit Dropbox. Dropbox ist wirklich sehr gut konzipiert: Es fügt sich nahtlos ins System ein und synchronisiert die ausgewählten Ordner automatisch. Zusätzlich schafft Dropbox den Spagat zwischen Cloud-Computing und dem herkömmlichen Speichern von Daten auf dem lokalen Datenträger herrvorragend: Alle Dateien können jederzeit im Dropboxordner gespeichert werden und werden automatisch aktualisiert sobald eine aktive Internetverbindung vorhanden ist. So ist netzunabhängiges Arbeiten kein Problem und lange Downloadzeiten für grosse Dateien sind inexistent.

Der momentane Dschungel an Applikationen und die Schwierigkeit der Koordination dieser bringen mich, als BWL-Student, noch zu einer anderen Hypothese, nämllich, dass auch auf diesem Markt eine Konsolidierung stattfindet und stattfinden wird und viele Tools nicht oder nur in Nischen überleben werden. Nun was bringt mich zu dieser Hypothese? Ich versuche euch dies mittels zweier theoretischen Ansätzen näher zu bringen. Erstens: Alle Plattformen des Web 2.0 sind per Definition noch sehr jung (der Begriff wurde 2003 zum ersten Mal verwendet), so ist Facebook beispielsweise gerade mal 6 Jahre alt. Nun gibt es dazu eine Theorie aus dem Technologiemanagement (aus dem Fach IMT bekannt) die besagt, dass sich im Laufe der Zeit ein Dominat Design durchsetzt und danach die Anzahl der Wettbewerber wieder abnimmt. Mag sich jemand noch daran erinnern, dass vor einigen Jahren noch einige Suchmaschinen gab, die auf Augenhöhe miteinander in Konkurrenz standen? Altavista, Yahoo, Lycos um nur einige davon zu nennen. Doch wie bekannt ist, hat sich Google mit der Zeit durchgesetzt und die anderen Suchmaschinen spielen heute nur noch eine Nebenrolle. Nun Suchmaschinen sind zwar Erfindungen des Web 1.0, aber ich wage zu behaupten, dass sich im Web 2.0 derselbe Effekt festellen lässt. Dazu kommt, das im Web 2.0 Netzwerke eine grosse Rolle spielen und auf dieses Phänomen lässt sich der Netzwerkeffekt, auch bekannt als Metcalfe's Law, ganz treffend verwenden: Gemäss dieser Theorie nimmt der Nutzen eines Netzwerkes mit der Anzahl seiner Mitglieder überproportional zu. Dieser Effekt lässt sich momentan gut bei Facebook feststellen, dass andere Social Networks in weiten Teilen der Welt immer mehr verdrängt. Falls dies auch für andere Web 2.0 Anwendungen zutreffen würde, werden wir in Zukunft einige der Dienste auf dem Bild "Social Media Landscape" nicht mehr oder nur noch in Nischen antreffen. Ich betrachte diesen Umstand aber nicht als schlimm, dadurch wird es für die Nutzer einfacher miteinander zusammenzuarbeiten und das Wirrwar an Web 2.0 Plattformen ein bisschen entwirrt.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, was sich in diesem sich rasant entwickelnden Bereich auch in Zukunft tun wird und werden dessen Entwicklung auch in Zukunft verfolgen. Der Kurs Teamarbeit 2.0 hat mir die Augen geöffnet, welche Möglichkeiten in diesem Bereich bestehen und wie sich diese Nutzen lassen. Dafür bin ich sehr dankbar. Zum Schluss noch ein Youtube Video über die Entwicklung des Web 2.0.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Mendeley - Die neue Art wissenschaftlicher Recherche

Heute möchte ich euch ein Tool vorstellen, das euch bei euren Seminar- und Bachelorarbeiten von Nutzen sein könnte. Es handelt sich dabei um Mendeley einem Literaturverwaltungsprogramm zum Organisieren, Verwalten und Zitieren von wissenschaftlichen Artikeln. Mendeley kann bereits auf grosse Anzahl an Online-Bibliotheken zugreifen und deren Metadaten in die eigene Bibliographie aufnehmen, damit wird das richtige Zitieren und das Erstellen von Literaturverzeichnissen zum Kinderspiel. Der Clou von Mendeley ist aber die Social Networking Funktion darin. Bei Mendely kann man seine Datenbank an Artikeln mit befreundeten Forschern teilen und Empfehlungen von Artikeln senden und empfangen. Somit ist man immer auf dem neusten Stand. Zusätzlich beherrscht Mendeley auch einen besonderen Algorithmus der aufgrund der Bibliographien anderer (unbekannten) Nutzern Empfehlungen zur Ergänzung der eigenen Bibliographie abgibt. Ein Prinzip, dass man bereits von iTunes, Amazon oder last.fm kennt. Das dieses Prinzip in Mendeley Anwendung findet ist allerdings kein Zufall: Der Executive Chairman und Gründungsinvestor ist Stefan Glänzer, ehemaliger CEO und Investor bei last.fm.

Mittwoch, 24. März 2010

Aller Anfang ist schwer oder mein Umgang mit neuen Tools

Inspiriert durch den Kurs Teamarbeit 2.0 und eine neues Projekt machte ich mich in den letzten Wochen daran neue Tools zu verwenden. Es handelt sich dabei um Dropbox und um Microsoft Sharepoint.
Dropbox ist eine virtuelle Speicherlösung, die auf einem Onlineserver ausgewählte Ordner von einem PC oder in meinem Fall einem Mac synchronisiert. Die Grundfunktionen sind eingängig und ziemlich schnell erlernt. Trotzdem bin ich auf Probleme gestossen, als ich Ordner mit anderen teilen wollte, da ich ungern grosse Dateien per Mail sende. Im Public Ordner lassen sich keine Dateien mit andern teilen, da dieser ja bereits schon öffentlich ist. Trotzdem empfinde ich diese Lösung als kontraintuitiv. Anyway... kommen wir zu einem Fazit über Dropbox. Insgesamt ist es eine sehr gute Lösung für alle die ihre wichtigen Daten überall online verfügbar haben wollen. Sogar eine iPhone App gibt es und die ist aufgrund des fehlenden Dateisystems des iPhones sogar richtig praktisch.
Das zweite neue Tool, das ich ausprobiert habe ist MS Sharepoint. Dazu kam es eigentlich nur, weil ich für ein Projekt  Windows 7 (überraschend gut btw und gratis für alle HSG-Studenten) auf meinem Mac installieren musste, damit ich das Datenanalyseprogramm SPSS ausführen konnte. Da ich daneben noch eine Office Lösung brauchte und keine Lust hatte 150Fr auszugeben, habe ich mir die Betaversion von MS Office 2010 geholt und die enthält auch Sharepoint. Sharepoint ist eine Webanwendung mit einer Integration zu Microsoft Office. Per Microsoft Office können alle in einem Portal verfügbaren Daten in Abhängigkeit zueinander betrachtet, bearbeitet und ausgewertet werden. Was GoogleDocs und die anderen schon haben hat Microsoft jetzt auch. Das einzige "Problem" an Sharepoint ist, dass man es schlecht einsetzen kann, weil es noch fast keine anderen gebrauchen. Damit kann ich leider die Lösung schlecht beurteilen, aber wage es dennoch ein leise Kritik an Sharepoint anzubringen. Erstens Sharepoint ist Plattform abhängig: Um es zu benutzen brauchen alle Teilnehmer die neuste Version von MS Office. Dies ist zumindest im universitären Umfeld Wunschdenken. Daher hätte MS besser auf eine offene Lösung gesetzt. Mein zweiter Kritikpunkt setzt am ersten an: Es gibt, zumindest momentan, noch zu wenige User von Sharepoint und da stellt sich die Frage was ist eine Web 2.0 Lösung ohne die nötige Community?

Freitag, 12. März 2010

Kriterien zur Bewertung von Blogs

In der heutigen Lektion von Teamarbeit 2.0 haben wir die Kriterien zur Bewertung unserer Blogs erfahren. Sie leiten sich aus den Videos von www.learningwaves.com ab. Das Bewertungsschema besteht somit aus Inhalt (2 Punkte), Technologie (1 Punkt) und Vernetzung (2 Punkte).

Wie bloggen mein Leben verändert hat!


Mein zweiter Post ist dies nun und ich fühle mich schon wie ein gestandener Blogger. Blogging ist wirklich die beste Tätigkeit für einen Selbstdarsteller wie mich ;-) Heute morgen ging ich deshalb zu meinen bevorzugten Tätowierer und liess mir folgendes Tattoo aufs Schulterblatt stechen. Ich hoffe es gefällt euch!

Mein erster Blog :-)


Hallo zusammen,

habe soeben meinen ersten Blog für das Fach Teamarbeit 2.0 erstellt. Bin jetzt also auch ein Berufsjugendlicher. Ist eigentlich ganz einfach jung zu bleiben ;-) Auf YouTube finden sich unter http://www.youtube.com/bloggerhelp viele hilfreiche Videos. Falls ihr auch einen Blog erstellen wollt, dann folgt einfach diesen Videos. It's so easy....